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KI-Agenten werden Prozesse übernehmen.


Die entscheidende Frage ist nicht, ob sie das können.


Sondern: Welche Prozesse geben wir ihnen eigentlich?


Denn Unternehmen übergeben einer KI nicht die Realität. Sie übergeben ihr das, was sie über ihre Realität wissen – beschrieben in Prozessen, Regeln und Daten.

Und genau dort kann etwas Entscheidendes fehlen.


Nicht weil Informationen fehlen.


Sondern weil Wissen vorhanden ist, das niemand aufgeschrieben hat.


Ein Mitarbeiter weiß beispielsweise, wann er bei einem Kunden besser noch einmal nachfragt. Ein Vertriebsmitarbeiter spürt, dass ein Abschluss noch nicht reif ist. Eine Führungskraft erkennt, dass eine scheinbar kleine Abweichung auf ein größeres Problem hindeutet.


Dieses Wissen steht selten im Prozess.

Aber es steuert ihn.


Wenn KI-Agenten künftig immer mehr davon übernehmen, wird genau diese unsichtbare Ebene entscheidend.


Vielleicht ist deshalb die wichtigste Frage vor der Automatisierung nicht:

„Was kann die KI übernehmen?“


Sondern:

„Was muss die KI wissen, bevor sie es übernehmen kann?“


Erst die Verbindung von KI und implizitem Wissen lässt Automatisierung gelingen
Erst die Verbindung von KI und implizitem Wissen lässt Automatisierung gelingen

 
 
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