Praxisbeispiele
Jede Organisation ist einzigartig. Die Muster dahinter sind es auch.
In jeder Organisation gibt es Wissen, das sich nicht in Berichten, Kennzahlen oder direkten Befragungen findet. Es steckt in den Erfahrungen, Wahrnehmungen und Beurteilungen der Menschen und beeinflusst, wie sie Situationen einschätzen und handeln.
impliZ erschließt dieses implizite Wissen über viele Beteiligte hinweg und verdichtet es zu einem Gesamtbild für die Organisation. Dabei werden Zusammenhänge erkennbar, die aus den einzelnen Sichtweisen heraus nicht sichtbar waren.
→ Wie impliZ implizites Wissen erschließt und für Organisationen nutzbar macht
[ zu „Wie wir arbeiten“]
Dabei entsteht ein besonderes Phänomen: Sobald ein solcher Zusammenhang erschlossen und in Worte gefasst ist, wirkt er im Rückblick oft erstaunlich selbstverständlich. Fast so, als wäre ohnehin immer klar gewesen, worum es wirklich ging.
Genau das war es jedoch nicht.
Die Beteiligten hatten vorher keinen Zugang zu diesem Zusammenhang. Sie erlebten Probleme, Reibungsverluste oder ausbleibende Erfolge, konnten deren Ursachen aber nicht erkennen. Unternehmen investieren unter Umständen weiter, verändern Strukturen, starten neue Projekte oder suchen an der falschen Stelle nach Lösungen – mit erheblichen Folgen für Zeit, Geld und Organisation.
Bitte lesen Sie deshalb die folgenden Praxisbeispiele aus dieser Perspektive: Manche Erkenntnis mag im Nachhinein naheliegend erscheinen. Entscheidend ist, dass sie den Beteiligten vorher nicht zugänglich war. Erst durch die Erschließung des impliziten Wissens wurde sichtbar, worum es tatsächlich ging – und damit wurde gezieltes Handeln möglich.
Die Beispiele zeigen dies bei Digitalisierung und KI, nach Unternehmenszusammenschlüssen, im Vertrieb, bei Markteinführungen, in Stakeholderprozessen und bei der Unternehmensnachfolge.
Aus Gründen der Vertraulichkeit wurden Inhalte anonymisiert. Die dargestellten Beispiele basieren auf realen Projekten.
Warum Digitalisierung keine Strategie ersetzt
Wenn alle an der digitalen Zukunft arbeiten – aber nicht an derselben.
Für eine internationale Business Unit eines Industriekonzerns hatte der CEO eine strategische Richtung für die Digitalisierung vorgegeben und bereits Millionen in Künstliche Intelligenz, Datenplattformen und weitere Digitalisierungsprojekte investiert.Trotzdem entstanden in den einzelnen Bereichen immer neue Digitalisierungsprojekte – ohne gemeinsamen Zusammenhang. Der große Erfolg blieb aus.
Von der Arbeit zur Zusammenarbeit
Nach einem Zusammenschluss trafen unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinander. impliZ machte sichtbar, was Menschen brauchen, um sich als Teil einer gemeinsamen Organisation zu verstehen – und schuf die Grundlage für eine tragfähige Zusammenarbeit.
Wo Aufträge wirklich verloren gehen
Der Vertrieb schien das Problem zu sein. Tatsächlich gingen Aufträge bereits an den Schnittstellen zwischen Vertrieb, Technik und weiteren Bereichen verloren. impliZ machte die eigentlichen Ursachen sichtbar und schuf die Grundlage für eine wirksamere Zusammenarbeit.
Warum Markteinführungen scheitern
Trotz hoher Investitionen in Marktforschung und Produktentwicklung blieb der Erfolg aus. impliZ machte sichtbar, warum klassische Marktforschung die entscheidenden Kaufentscheidungs- und Kaufhinderungsgründe nicht erfassen konnte – und weshalb der Markt dem Produkt eine andere Bedeutung gab als das Unternehmen.
Wenn unterschiedliche Stakeholder Zukunft verhandeln
In einem gesellschaftlich sensiblen Stakeholderprozess prallten unterschiedliche Interessen aufeinander. impliZ machte die dahinterliegenden Bedeutungswelten sichtbar und schuf damit erstmals eine gemeinsame Grundlage für Verständigung und strategische Entscheidungen.
Unternehmensnachfolge ohne Reibungsverlust
Ein Generationswechsel bedeutet weit mehr als die Übergabe einer Führungsposition. impliZ machte sichtbar, welche Werte, Erwartungen und Ressourcen bereits in der Organisation vorhanden waren – und wie daraus eine gemeinsam getragene Zukunft entstehen konnte.
