Marktforschung endet dort, wo Menschen keine Worte mehr haben
- Gabriela Pesch

- Jun 30
- 1 min read
Ein Unternehmen investierte viel Geld in die Entwicklung eines neuen Produkts. Die Marktforschung war eindeutig. Kunden beschrieben es als hochwertig, innovativ und interessant.
Nach der Markteinführung blieb der Erfolg trotzdem aus.
Neue Befragungen folgten. Der Preis wurde angepasst. Die Werbung verändert. Die Verpackung überarbeitet.
Nichts half.
Erst als nicht mehr nach Meinungen gefragt wurde, sondern die unbewussten Kaufhinderungs- und Kaufentscheidungskriterien sichtbar wurden, zeigte sich die eigentliche Ursache.
Das Produkt vermittelte unbewusst etwas völlig anderes als das, was das Unternehmen beabsichtigt hatte. Niemand hatte das zuvor ausgesprochen – viele konnten es gar nicht.
Genau hier stoßen selbst psychologische Marktforschungsmethoden an ihre Grenzen. Denn auch sie arbeiten meist mit Fragen, Leitfäden, Hypothesen oder vorgegebenen Kategorien. Was Menschen noch nicht bewusst wahrnehmen, können sie jedoch auch nicht aussprechen.
CoreFinding geht deshalb einen anderen Weg.
Unser Verfahren verzichtet bewusst auf vorformulierte Fragen und schafft einen Rahmen, dass dieses ungeschriebene Wissen bewusst wird, bevor es sprachlich verfügbar ist. Erst dadurch kann es ausgesprochen und erfasst werden.
Für Unternehmen entsteht damit ein entscheidender Vorteil: Sie erfahren nicht nur, was Kunden über eine Marke oder ein Produkt denken, sondern erkennen, warum sie so denken – und welche unbewussten Einstellungen ihr Verhalten tatsächlich steuern. Und sie bekommen Hinweise darauf, wie das Angebot beschaffen sein sollte damit es angenommen werden kann.
Marktforschung beginnt dort, wo Fragen gestellt werden.
CoreFinding beginnt dort, wo Fragen nicht mehr ausreichen.




